Für die Unterstützung und Verbesserung der Teilhabe- und Integrationschancen der Bürgerinnen und Bürger mit Einwanderungsgeschichte hat das Land NRW landesweit das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) eingeführt. Der Kreis Paderborn setzt das KIM seit 2021 als eigenständiges Sachgebiet im Bildungs- und Integrationszentrum um.
Unter Berücksichtigung der Vorgaben des Landes NRW wurde im Mai 2022 die Lenkungsgruppe KIM konstituiert, die für die strategische Steuerung des KIM im Kreis Paderborn zuständig ist. Die Lenkungsgruppe KIM sichert die Legitimation des Gesamtprozesses und sorgt für den notwendigen Wissenstransfer zwischen den beteiligten Institutionen. Sie versteht sich als Entscheidungsgremium, das grundlegende Entscheidungen zur Fortführung des Projektes und zur Etablierung von Strukturveränderungen zur Verbesserung der Integrationsprozesse im Kreis Paderborn trifft.
Dabei werden die Erkenntnisse aus dem KIM-Case-Management in den kreisangehörigen Kommunen in der Lenkungsgruppe KIM thematisiert und Verbesserungsvorschläge im Rahmen der Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in das Gremium eingebracht. Die Lenkungsgruppe hat die Möglichkeit, themenspezifische Arbeitsgruppen einzurichten, um etwaige Probleme im Integrationsprozess zu behandeln und Lösungen zu finden. Entscheidungen über Veränderungen von Strukturen und Prozessen werden, soweit möglich, in der Lenkungsgruppe KIM getroffen; etwaige überregionale Veränderungsbedarfe werden dem Ministerium gemeldet.
Die Lenkungsgruppe KIM tagt zweimal jährlich.
Gäste und weitere Akteurinnen und Akteure können anlass- und themenbezogen zu Sitzungen der Lenkungsgruppe KIM eingeladen werden.
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