Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10, die in eine duale Ausbildung wechseln möchten
Die Ausbildungsakquisiteure leisten einen wesentlichen Beitrag zum Ausgleich des Ausbildungsstellenmarkts zwischen Betrieben und Jugendlichen und vermitteln Schülerinnen und Schüler in passende Ausbildungsplätze.
In den Kommunen des Kreises sind insgesamt neun Ausbildungsakquisiteurinnen und -akquisiteure tätig. Sie kennen die regionalen Strukturen, pflegen Kontakte zu lokalen Betrieben und akquirieren aktiv neue Ausbildungsstellen. Zusätzlich bieten die Akquisiteurinnen und Akquisiteure individuelle Beratungsstunden an den örtlichen Schulen an. In diesem Rahmen lernen sie die beruflichen Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen kennen. Sie informieren die Jugendlichen über die Ausbildungsanforderungen der Betriebe und unterstützen sie bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz.
Ab Jahrgangsstufe 9
Josef Hartmann
Ausbildungsakquisiteur Altenbeken, Lichtenau
Telefon: 05251 308-4676
Manfred Pietsch
Ausbildungsakquisiteur Paderborn
Telefon: 05251 308-4677
Friedrich Schäfers
Ausbildungsakquisiteur Bad Wünnenberg, Büren
Telefon: 05251 308-4672
Victoria Schulte-Broer
Ausbildungsakquisiteurin Bad Lippspringe
Telefon: 05251 308-4648
Michael Theobald
Ausbildungsakquisiteur Paderborn
Telefon: 05251 308-4679
Gemeinsam Zukunft gestalten: Realschule St. Michael und Kreis Paderborn stärken berufliche Orientierung
Die Private Realschule St. Michael und das Amt für Bildung und Integration des Kreises Paderborn intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Orientierung. Im Rahmen eines gemeinsamen Treffens besiegelten beide Seiten nun eine Kooperation zum Projekt der „Ausbildungsakquisiteure“. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Schülerinnen und Schüler noch gezielter beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen.
An der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages nahmen Christian Jasny, Ausbildungsakquisiteur für die Realschule St. Michael, Petra Münstermann als Vertreterin des Amtes für Bildung und Integration des Kreises Paderborn sowie der Schulleiter der Realschule St. Michael, Michael Kamp und Simone Flottmeier als stellvertretende Schulleiterin und zugleich verantwortlich für die Studien- und Berufswahlkoordination an der Schule teil.
Die Hauptaufgabe der Ausbildungsakquisiteurinnen und -akquisiteure besteht darin, Jugendliche passgenau in Praktikum oder Ausbildung zu vermitteln. Darüber hinaus verstehen sie sich als wichtige Mittlerinnen und Mittler zwischen Jugendlichen, Eltern, Schule und Betrieben in den jeweiligen Kommunen des Kreises Paderborn.
Gerade vor dem Hintergrund einer sich stetig wandelnden Arbeitswelt gewinnt die berufliche Orientierung zunehmend an Bedeutung. Digitalisierung, neue Technologien und veränderte Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt führen dazu, dass sich viele Berufsbilder verändern oder ganz neu entstehen. Für junge Menschen wird es dadurch immer wichtiger, frühzeitig Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu erhalten, eigene Stärken zu entdecken und realistische Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Schulen und außerschulische Partner übernehmen dabei eine zentrale Rolle, um Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorzubereiten.
„Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern frühzeitig Perspektiven aufzeigen und sie individuell auf ihrem Weg in die Berufswelt begleiten. Die Kooperation mit dem Kreis Paderborn eröffnet uns dafür wertvolle Möglichkeiten“, betonte Schulleiter Michael Kamp.
Auch Christian Jasny unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Der direkte Austausch mit Schulen ist ein entscheidender Baustein, um Jugendliche bestmöglich zu unterstützen. Gemeinsam können wir Brücken zwischen Schule und Wirtschaft bauen und jungen Menschen konkrete Chancen eröffnen.“
Petra Münstermann hob die Besonderheit des Projekts hervor: „Das Modell der Ausbildungsakquisiteure im Kreis Paderborn ist bundesweit einzigartig und lebt von starken Partnerschaften vor Ort. Die Zusammenarbeit mit der Realschule St. Michael ist ein wichtiger Schritt, um berufliche Orientierung praxisnah und nachhaltig zu gestalten.“
Simone Flottmeier sieht insbesondere den Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler: „Berufliche Orientierung gelingt dann besonders gut, wenn Schule, Elternhaus und Betriebe eng zusammenarbeiten. Durch regelmäßige Austausche und gemeinsame Projekte schaffen wir über kurze und unbürokratische Wege ein starkes Netzwerk für unsere Jugendlichen.“
Künftig sind regelmäßige Treffen sowie eine enge inhaltliche Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten im Bereich der beruflichen Orientierung geplant. Herr Jasny steht den Schülerinnen und Schülern regelmäßig zur Verfügung und fungiert auch für die Eltern als Ansprechpartner, beispielsweise an Elternsprechtagen. Geplant sind aber gezielte Einsätze, wenn es um die Suche von Praktikumsplätzen geht. Beide Seiten sehen darin eine große Chance, junge Menschen noch besser auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten und regionale Ausbildungsbetriebe mit motivierten Nachwuchskräften zusammenzubringen.
(Text: Simone Flottmeier)
Kreis Paderborn
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