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Deutschstart - gemeinsam

inklusive Lerngruppe
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Ansprechpartner

Herr Kotterba
Bildungs- und Integrationszentrum Kreis Paderborn
Sachgebiet KI

Tel. 05251 308 - 4614
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Das Prinzip

Neu zugewanderte Kinder und Jugendliche ohne ausreichende Deutschkenntnisse benötigen besondere Unterstützung und schulische Förderung um Deutsch zu lernen und sich hier einzuleben.
Dazu möchte das Bildungs- und Integrationszentrum einen Beitrag leisten, indem es Schulaufsichten und Schulträger berät und Schulen bei der Planung besonderer Angebote unterstützt.
Auf Grund der begrenzten personellen Ressourcen im Sachgebiet Kommunales Integrationszentrum des Bildungs- und Integrationszentrums Kreis Paderborn muss im Bereich der neu zugewanderte Kinder und Jugendlichen eine Schwerpunktsetzung im Bereich der Grundschule erfolgen. Die Umsetzung sollte nicht flächendeckend in jeder Stadt oder Gemeinde im Kreis Paderborn erfolgen, sondern bedarfsorientiert an zwei bis drei zusätzlichen Standorten. An eine spätere Ausweitung des Angebotes sollte aber von Beginn an mitgedacht werden.
Im Rahmen des Projekts werden nach Absprache mit den Schulträgern und der Schulaufsicht an zwei bis drei Grundschulen im Kreis Paderborn jeweils neue Förderangebote eingerichtet.
Diese Förderangebote können Auffangklassen sein oder Fördergruppen, die in Absprache mit der zuständigen Schulaufsicht nach schuleigenen Konzepten arbeiten.

Aufgaben innerhalb des Projekts

  • Die Schulen reichen mit Unterstützung des Bildungs- und Integrationszentrums ein Konzept zur Beschulung neu zugewanderter Kinder bei der zuständigen Schulaufsicht ein.
  • Die Schulen benennen mindestens zwei Sprachbeauftragte, die die Schulleitung bei der Implementierung von Konzepten und der Beratung von Kolleg(inn)en und Eltern unterstützen. Eine der Sprachbeauftragten kann die Lehrkraft in der Auffangklasse bzw. des Förderangebotes sein.
  • Die Schulaufsichten weisen den Schulen den vereinbarten Stellenanteil an Integrationsstellen auf Grundlage des eingereichten Konzeptes zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu.
  • Die Schulträger stellen die Sachwerte für jeweils eine entsprechende Klasse bzw. Fördergruppe zur Verfügung (Raum und Ausstattung) und übernehmen evtl. anfallende Fahrtkosten.
  • Die Schulleitungen der Schulen, in denen eine Auffangklasse oder ein Förderangebot eingerichtet wird, nehmen bei Bedarf eine externe Schulentwicklungsberatung in Anspruch, um die entwickelten Konzepten strukturell abgesichert umsetzen und implementieren zu können.

Das Bildungs- und Integrationszentrum entwickelt und organisiert in Absprache mit dem Kompetenzteam des Kreises Paderborn eine Qualifizierungsreihe für die Lehrkräfte, die Kinder ohne hinreichende Deutschkenntnisse unterrichten. Diese richtet sich sowohl an die Lehrkräfte der Auffangklassen als auch an das Kollegium der jeweiligen Schule.
Pro Halbjahr wird ein thematischer Schwerpunkt bearbeitet, der in drei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen vorgestellt, vertieft und in Bezug auf die Umsetzung in die Praxis reflektiert wird. Die Inhalte der Fortbildungen und die zeitliche Abfolge der Module kann dabei im Laufe des Projekts an die Bedarfe der Teilnehmer angepasst werden.
Diese Fortbildungen finden für alle beteiligten Schulen gemeinsam statt und sind offen für die Lehrkräfte, die bereits in den bestehenden Auffangklassen arbeiten und für Lehrkräfte des Bonifatius-Zentrums.

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10–14
33102 Paderborn
Deutschland

Kontakt

Telefon: 05251 308 - 4610
Telefax: 05251 308 - 4699
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